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Das HALLUX Forum Informations- und Kommunikationsmarktplatz zum Hallux valgus, Hallux rigidus und weiteren Vorfußleiden
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Bounty42 Hab ein paar Beiträge

Anmeldedatum: 15.06.2007 Beiträge: 4 Wohnort: Freiburg
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Verfasst am: 15.06.2007, 12:51 Titel: Hilfe, ich leide auch unter dem Morton´schen Neurom... |
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Hallo, bin zufällig auf dieses Forum gestossen und mich gleich Mal angemeldet, ich dachte lange Zeit, dass nur ich dieses Problem mit dem Vorfuss habe (Einbildung von Schmerzen?!) denn von aussen sieht man ja auch nichts.
Lange Zeit (vor ca. 5 Jahren) fing es in einem Urlaub an, ich hatte solche Schmerzen im Fuss, dass ich an diesem Abend nicht mehr laufen konnte Zuerst dachte ich, ich sei umgeknickt-nur wann? Und die Schmerzen waren auch so merkwürdig, irgendwann hörten auch die Schmerzen auf - und ich vergaß es auch - bis zum nächsten "Anfall". Um es kurz zu machen, die Abstände wurden kürzer - ich suchte dann bestimmt 2 Jahre später einen Arzt auf. Zuerst zum Orthopäden der verschrieb mir nachdem er eine Rö-Aufnahme machte Einlagen - die halfen aber nicht.
Danach musste ich zu einem Neurologen der fand nichts? Also, kam ich zu dem Punkt:ich bilde mir die Schmerzen ein?! NEIN - ich hatte wirklich Schmerzen - nur nicht ständig. Bin dann wieder zum Arzt nachdem ich mittlerweile keine Schuhe mit Absatz tragen und auch Schuhe die vielleicht etwas enger sind. Und was ganz schlimm ist, wenn ich aus den Skistiefel steige (zum Glück fahre ich nicht das ganze Jahr Ski ).
Jetzt war ich letzte Woche zum MRT, Befund war von seiner Seite Morton Neurom man sieht auf dem Bild, gestern war ich beim Chirurgen, nachdem er mich lange beraten hat, bekam ich eine Anästhesie + Cortisoninjektion, er meinte die Schmerzen wären dann erstmal weg - wenn es sich um den Verdacht handelt - auf jeden Fall für´s erste - sollte dann mich im Sommer melden, um zu berichten wie´s war-dann soll weiter überlegt werden. Evtl.OP auf dorsaler Seite - wäre schneller einsatzbereit, obwohl mehrere Schichten durchtrennt werden müssten - von unter wäre es "schneller" aber durch den Druck vom Eigengewicht schmerzhafter.
Hm, da muss ich erstmal noch mich genau informieren, vielleicht kann mir ja auch jemand noch Erfahrungswerte geben. Die Überlegung ist auch zu welcher Jahreszeit? Da ich eigentlich das ganze Jahr gerne Sport betreibe (joggen, Golf, Inliner, Fahrrad, Langlauf, Alpinski)
Wer hat auch solche Probleme? Freue mich über Nachrichten  |
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Bounty42 Hab ein paar Beiträge

Anmeldedatum: 15.06.2007 Beiträge: 4 Wohnort: Freiburg
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Verfasst am: 16.06.2007, 00:23 Titel: Re: Hilfe, ich leide auch unter dem Morton´schen Neurom... |
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| Anmerkung: ca.28 Stunden nach der Jnjektion hatte ich während der Autofahrt wieder einen heftigen Schmerzanfall, war vorher ca. 3 Stunden zu Fuss unterwegs (Schuhe ohne Absatz) Taubheitsgefühl, brennen, Schmerz... Dachte mit der Injektion hab ich erstmal keine Schmerzen mehr? Hm |
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sunbee Hab ganz viele Beiträge

Anmeldedatum: 19.04.2006 Beiträge: 41
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Verfasst am: 08.07.2007, 16:59 Titel: lies mal |
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meine beiträge
eindeutig, wenn op, dann von plantar und sicher von einem neurochirurgen, der diese op schon oft durchgeführt hat! achte drauf, frag ihn, wie oft er das schon gemacht hat.
such vorher aber einen guten orthopädischen schuhmacher, versuch es beim podologen mit der orthese morton keil.
kopf hoch, es ist eine tückische krankheit, sehr schmerzhaft und man wird meist als psycho abgestempelt....lass dir nix einreden. wenn du magst, schau auch hier nach m. beiträgen: http://www.medizin-websites.de/forum/
sunbee |
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Bounty42 Hab ein paar Beiträge

Anmeldedatum: 15.06.2007 Beiträge: 4 Wohnort: Freiburg
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Verfasst am: 08.07.2007, 21:26 Titel: |
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Hallo sunbee,
vielen Dank für deine nachricht, ist wirklich sehr interessant, vor allem jetzt fühle ich mich nicht mehr so alleine mit meinem "Fußproblem" weil ja doch einige darunter leiden!
Habe übrigens nächsten Donnerstag 12.07.07 wieder Termin beim Chirurgen zum besprechen wie´s weiter gehen soll, er ist übrigens sehr bekannt für Fuß-Op in unserer Region - ist das trotzdem ok, oder soll ich wirklich einen Neurochirurgen aufsuchen bzw. suchen?
lg |
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sunbee Hab ganz viele Beiträge

Anmeldedatum: 19.04.2006 Beiträge: 41
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Verfasst am: 08.07.2007, 23:28 Titel: unbedingt!!! |
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morton neuralgie/ neurom, auch morton syndrom oder morton entrapment oder mortonsche erkrankung oder zb. im ursprung: civinini durlacher benannt, ist eine erkrankung an einem peripheren nerv. nix gegen orthopädische chirurgen, aber da muss ein neurochirurg ran. zumal, das erkennst du aus meiner geschichte, von plantar definitiv weniger probleme postoperativ sind und auch die erkrankung in einer unteren ebene sitzt. wenigstens hat der arzt dir das gesagt. bei mir wurde "die hälfte" übersehen weil man es von oben nicht erkennen "konnte". außerdem wird das "fussband" durchtrennt bei op von dorsal
lass dich auch nur dann operieren, wenn du bereit bist, zu akzeptieren, dass es oft rezidive gibt! DAS sagt einem kaum jemand.
morton ist eher eine seltene erkrankung, im netz findet man trotzdem infos und glaubt dann, soooo selten ist es nicht. pustekuchen, es ist selten und wenn es erkannt ist, wird es oft nicht ernst genommen
probier die anderen maßnahmen, die op sollte echt das letzte mittel sein.
noch was: auch wenn meine never ending story fürcherlich klingt und ist, das muss nicht so sein! gibt mit sicherheit mehr positiv ausgegangene!!!!
hier kannst du unter anderem was drüber lesen: http://www.facharzt.de/content/red.otx/191,9817,0.html?sID=367bb99930451dc21bf4c1dce8a06a48
in welcher region bist du denn?
alles gute
sunbee |
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Michael Starz Forum Master


Anmeldedatum: 30.01.2006 Beiträge: 1755 Wohnort: Murr
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Verfasst am: 09.07.2007, 08:11 Titel: Morton in Folge von Hallux |
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Ein Morton'sches Neurom tritt häufig in Verbindung mit einem Hallux valgus auf. Durch die Schrägstellung der Fußknochen gibt es eine Verschiebung der Sesambeinchen, die nun - anstatt den darunter liegenden Nerv zu schützen - diesen beim Laufen kontinuierlich reizen und quetschen. Damit wird das Morton'sche Neurom ausgelöst.
Bei einer fachgerechten Korrektur des Hallux valgus und einer damit verbundenen Richtigstellung der Sesambeinchen hört die Reizung der Nervenbahnen wieder auf und das Morton'sche Neurom verschwindet wieder ohne OP.
Ich weiß daß das von den Ärzten unterschiedlich diskutiert wird (OP des Morton ja oder nein), aber aus eigener Erfahrung kann ich berichten:
Ich hatte links einen ausgeprägten Hallux und in Folge ein Morton'sches Neurom mit allen Folgeerscheinung wie stechende Schmerzen, Rötung, Schwellung unter dem Fuß. Mein Orthopäde hat mir zu der Hallux OP geraten und prognostiziert, das Morton'sche Neurom würde nachher von alleine verschwinden. Ich kann nur sagen: er hatte recht. Seit nun 1 Jahr und 8 Monaten ist das Morton'sche Neurom wie weggeblasen und nie wieder aufgetreten - ohne daß es operiert wurde.
Wichtig ist - wie sunbee auch sagte - eine präzise Diagnose der Ursache und wenn, dann OP nur von einem Spezialisten dafür.
Schönen Gruß
Michael |
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Bounty42 Hab ein paar Beiträge

Anmeldedatum: 15.06.2007 Beiträge: 4 Wohnort: Freiburg
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Verfasst am: 09.07.2007, 13:47 Titel: |
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Vielen Dank euch beiden sunbee und michael starz, find ich ja toll dass ich Hilfe aus dem Netz bekomme bzw.Tipps. Meine Schmerzen sind nach wie vor und auch mit Einlagen nicht zu lindern, ausserdem habe ich keinen Hallux ich habe lediglich Senk-Spreizfuß, auch sonst sind meine Füße wohlgeformt.... d.h. ich komm um eine Hallux-OP herum. Oder habe ich doch etwas anderes? Jetzt bin ich ja mal gespannt, also mein Chirurg machte auch nicht unbedingt den Eindruck dass er "scharf" darauf ist zu operieren, vor allem meinte er, es sei auch nicht ausgeschlossen dass ich es wieder bekomme. Schöne Aussichten, trotzdem möchte ich es wagen, möchte gerne auch mal wieder über längeren Zeitraum "Schmerzfrei "sein.
Übrigens, ich komme aus dem Südbadischen Raum (FR) |
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sunbee Hab ganz viele Beiträge

Anmeldedatum: 19.04.2006 Beiträge: 41
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Verfasst am: 09.07.2007, 17:36 Titel: lieber michael |
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es ist umstritten, woher morton kommt oder was es auslöst.
alle die, die ich kenne über das netz hatten weder hallux valgus noch rigidus. so auch ich nicht. kein spreiz oder sonstwie fuss. keine arthrose, nix.
morton trifft oder nicht. mit vielen neuromen oder entrapments kann man leben, mit einigen aber absolut nicht...
ich glaube dennoch, dass ein neurom, welches operiert werden muss verhindert werden könnte, wenn ärzte den füssen die beachtung schenken würden, die sie hüften o. ä. geben. früh genug erkannt, therapiert ist eine op nicht indiziert.
ich z. b. wurde abgewimmelt, als psycho abgestempelt obwohl ich v. anfang an sagte, es "wackelt" was im bereich (heut kenn ich den namen) des tarsometatarsalstrahl 1. nach der ersten morton op folgte eine rezidiv bei der man einen hohlraum im fuss fand in der größe, die das angeblich entfernte neurinom(!) hatte. dass es natürlich kein neurinom aber auch kein neurom war, wurde erst zugegeben bei einem gutachterverfahren. erst danach bestätigte ein weiterer arzt mein gefühl des völlig instabilen gelenks (nicht im zeh:-(
dann folgte eine umstellungsosteotomie" und eine arthodese (nun hatte ich arthrose und wie!) zur prophylaxe" und weil ich das metall nicht vertrug, die me viel zu früh....dadurch eine toxische dermatose und zu allem überfluss eine sehnenentzündung der beuger und strecker. bis heute kann ich nicht mehr als 300 meter schmerzfrei laufen, brauche oft den enlastungsschuh und krücken....ödeme und zysten im fuss, schwellung des bereiches wo die orthner platte sass und so dünne haut, weil nix transplantiert wurde, dass ich immer wieder cortisonsalben brauche...
therapien hab ich alle gehabt, die es gibt...
hätte ich den neurochirurg nicht, der mir immer wieder geholfen hat, wäre ich durchgedreht. er hatte rezidiv trotzdem nerverhaltend operiert.nur durch ihn und seine ehrlichkeit weiß ich heut, dass die dorsale op ein fataler fehler war.
nun bin ich im erwerbsminderungsverfahren wegen ursprünglich nix...
dir bounty empfehle ich unbedingt genaue diagnostik und entsprechend alle therapien zu versuchen: elektrotherapie, orthopädische schuhzurichtungen( geduld) morton keil, blutuntersuchungen auf sudeck und lupus, physio, spiraldynamik etc. mach dich im netz schlau, frag einen guten podologen und schuhmacher, einen physio. such dir einen bwegungs und- haltungsdiagnosten und wenn die op nötig ist, weil der schmerz schlimmer wird, dann informier dich gut. heute wird der nerv nicht mehr regelhaft entfernt, wenn du magst, wende dich mal für infos wen es in deiner gegend speziellen gibt an Frau Dr. med. Reneé Fuhrmann
Tel.: (03 66 91) 8 14 82
Fax: (03 66 91) 8 10 13
in jena, waldkrankenhaus. sie hat einen lehrstuhl für othopädie, war vor einem jahr im tv und hat viel ahnung von morton
oder schreib an herrn hubertus kusch, Gatower Straße 191
13595 Berlin-Spandau, neurochirurg. er hat einer leidensgenossin aus ludwigshafen auch sehr weiter helfen können.
und noch mal: es muss keineswegs so schlimm laufen wie bei mir, normalerweise kriegt man morton in den griff!!!!
sunbee |
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bb66 Hab 3 Bücher

Anmeldedatum: 15.11.2006 Beiträge: 312
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Verfasst am: 10.07.2007, 07:04 Titel: |
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Hallo zusammen,
also ich hatte ein Morton Neurom an jedem Fuß, und zwar zwischen der zweiten und dritten Zehe, deshalb denke ich, dass es bei mir nicht vom Hallux Valgus kam, sondern von den Spreizfüßen.
Ich denke auch nicht, dass ein Morton Neurom selten ist, dass es aber selten diagnostiziert wird, weil keiner dran denkt. Ich war selbst auch bei mehreren Ärzten, bis endlich einer dran gedacht hat.
Ich hatte sogar vorher drüber gelesen und bei einem Orthopäden direkt gefragt, ob es denn ein Morton Neurom sein könnte, weil meine Schmerzen genau so waren wie ich es in einem Artikel über Morton Neurome gelesen hatte (z.B. dass man Erleichterung erfährt, wenn man den Schuh auszieht, sodass das Neurom wieder mehr Platz hat). Er meinte nur, ne, das isses nicht, da wären die benachbarten Zehen taub. Pustekuchen, bei mir war nix taub aber ein Morton Neurom war's doch, wie später ein anderer orthopädischer Chirurg feststellte. Der hat das dann auch operiert. Und das hat er gut gemacht, obwohl er kein Neurochirurg ist. Allerdings ist er sehr erfahren was Fußchirurgie generell angeht.
Meine Meinung: mit einem GUTEN Fußchirurgen fährst Du bestimmt auch nicht schlecht.
Bei mir wurden die Neurome entfernt, ich habe aber trotzdem keine Sensibilitätsstörungen. Normalerweise wird ja nur eine Neurolyse gemacht aber das hat bei mir leider nicht ausgereicht.
Bei mir ist das jetzt 7 Jahre her und bis jetzt ist zum Glück von einem Rezidiv keine Spur.
Viele Grüße,
bb |
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sunbee Hab ganz viele Beiträge

Anmeldedatum: 19.04.2006 Beiträge: 41
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Verfasst am: 10.07.2007, 11:55 Titel: ja, bb |
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auch ich hatte durch einen hinweis den morton verdacht ausgesprochen. "det hamse nich, det kann nich sein, sie ham ne marschfraktur" (o ton)
selbst als es auf dem mrt zu sehen war, war es keins....
es freut mich sehr, dass du bounty ein positives beispiel schreibst! kriegt man es ja mit der angst, wenn man meinen "fall" als beispiel hernimmt
sunbee |
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sweetsue Hab ein paar Beiträge

Anmeldedatum: 30.08.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: 04.09.2007, 19:04 Titel: |
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Hallo,
möchte hier einen kleinen Erfolg zu meinem eigenen Morton-Syndrom melden.
Also: eigentlich habe ich mich selbst diagnostiziert mit Hilfe vom Larsson-Buch und der DVD.
Bei mir besteht auch ein angeborener Hallux Valgus, und spätestens seit meiner Schwangerschaft (wo ich blöderweise unbedingt mit Absätzen 'rumlaufen musste) habe ich auch diese Sehnenplatte, die die Knochen am Ballen schützt, durchgetreten.
Ich hatte jetzt also mal wieder diese stechenden Schmerzen, die schon mal vor einigen Jahren über Monate andauerten und versuchte ich es gleich mit so einer Gymnastik von der Cantieni-Frau: mit dem Fußlängsgewölbe Glasperlen aufnehmen.
Ich weiß nicht mehr, wie es damals schließlich weg ging, wahrscheinlich einfach nurch Ruhe.
Diesmal wurde es damit schlimmer! Besserung gab es nur, wenn ich den Fuß zwischen den Zehenknochen massierte. "Aha", dachte ich, "irgendwas klemmt!"
Habe dann angefangen, die Larsson-Gymnastik zu machen und mir dann auch Propriozeptions-Einlagen machen lassen. Das sind Einlagen, die nicht nur stützen sondern den Fuß eher dazu anreizen, beim Gehen und Stehen die Fuß-Statik im Sinne von der Spiraldynamik aktiv zu verbessern.
Mein Ortho-Schuhmacher forderte mich auf, möglichst viel mit den Dingern zu gehen, was eigentlich immer noch sauweh tat. Am nächsten Tag nach so einem langen Gang (ca. 5km) war es dann aber jeweils erheblich besser.
Das motivierte mich und siehe: gestern tat während der ganzen 5km, die ich gelaufen ( gegangen!!) bin, nichts weh. Also ich merke schon noch, dass da was gereizt ist, aber kein Vergleich.
Ich hoffe, dass es jetzt einfach immer besser wird!
Gruß an alle
Sweetsue |
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Angelica Hab 2 Bücher


Anmeldedatum: 07.08.2007 Beiträge: 149 Wohnort: Bornheim, bei Bonn
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Verfasst am: 12.06.2008, 19:47 Titel: Re: Morton in Folge von Hallux |
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| Michael Starz hat Folgendes geschrieben: |
Ein Morton'sches Neurom tritt häufig in Verbindung mit einem Hallux valgus auf. Durch die Schrägstellung der Fußknochen gibt es eine Verschiebung der Sesambeinchen, die nun - anstatt den darunter liegenden Nerv zu schützen - diesen beim Laufen kontinuierlich reizen und quetschen. Damit wird das Morton'sche Neurom ausgelöst.
Bei einer fachgerechten Korrektur des Hallux valgus und einer damit verbundenen Richtigstellung der Sesambeinchen hört die Reizung der Nervenbahnen wieder auf und das Morton'sche Neurom verschwindet wieder ohne OP.
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Hallo Michael
wo ist der Unterschied zwischen MN und Metatarsalgie ?
bei mir wurde neben dem ausgeprägten HV auch Metatarsalgie diagnostiziert, aber, es bestand lt. Dr. Rahmanzadeh "berechtigte" Hoffnung, dieses Problem mit der HV-OP beheben zu können, da das Gewicht eben wieder mehr auf den 1. Zeh verlagert wird und die Zehen 2-3 entsprechend entlastet werden können ...
- die Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt
Vorteil ist, daß ich die "Knödel" - wie Tiffy sie nennt - los bin, also wieder offene Schuhe tragen kann ...
Druckstellen auf den Zehen werde ich nicht mehr haben
aber drunter tut´s immer noch weh !
und das, was ich hier gelesen haben, kommt mir sehr "bekannt" vor
zur operativen Behandlung derartiger Probleme gibt´s wohl wenig Erfahrungsberichte (?)
lG
Angelica |
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erdbeere Hab 3 Bücher


Anmeldedatum: 03.01.2008 Beiträge: 285 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 12.06.2008, 21:46 Titel: |
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Angelika ,
wie lange ist deine OP her ? der Auslöser den Hallux operieren zu lassen war bei mir auch eine Metatarsalgie. Ich hätte heulen können vor Schmerzen die nur mit Zahnschmerz der übelsten Sorte zu vergleichen sind. Der Arzt sagte wir operieren den Hallux Valgus dann hört der Schmerz da auch auf. Ob es ein Neurom ist hat er schon gar nicht untersucht. Nach der OP war es gleich erst mal gut,klar hab den Fuß ja auch geschont. Je mobiler ich wurde desto mehr kam der Schmerz zurück. Erst als ich den großen Zeh so belasten konnte das ich auch wirklich darüber abgerollt habe und wirklich nicht mehr auf die kleinen Zehen ausgewichen bin wurde es besser.Es brauchte eine Weile bis die Mittelfußknochen sich in ihre neue Lage fanden. Die OP am rechten Fuß ist jetzt ein Jahr her und ich bin absolut schmerzfrei. |
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Michael Starz Forum Master


Anmeldedatum: 30.01.2006 Beiträge: 1755 Wohnort: Murr
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Verfasst am: 12.06.2008, 22:23 Titel: Re: Morton in Folge von Hallux |
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| Angelica hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Michael
wo ist der Unterschied zwischen MN und Metatarsalgie ?
bei mir wurde neben dem ausgeprägten HV auch Metatarsalgie diagnostiziert, aber, es bestand lt. Dr. Rahmanzadeh "berechtigte" Hoffnung, dieses Problem mit der HV-OP beheben zu können, da das Gewicht eben wieder mehr auf den 1. Zeh verlagert wird und die Zehen 2-3 entsprechend entlastet werden können ...
- die Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt |
Hallo Angelica,
Metatarsalgie ist der Sammelbegriff für alle am Mittelfuß auftretende Schmerzen, soweit der zweite bis fünfte Strahl (Zehen und zugehörige Mittelfußknochen) betroffen ist. Das Morton'sche Neurom (oder auch Morton-Neuralgie) ist EINE mögliche Ursache für die Metatarsalgie.
Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Metatarsalgie
Ich denke Du solltest Deinen Fuß nochmal genau untersuchen lassen ob nicht z.B. etwa eine Arthrose vorliegt (was ich nicht hoffe); Deine OP liegt ja inzwischen immerhin so 7 Monate zurück.
Schönen Gruß
Michael  |
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Angelica Hab 2 Bücher


Anmeldedatum: 07.08.2007 Beiträge: 149 Wohnort: Bornheim, bei Bonn
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Verfasst am: 21.06.2008, 19:49 Titel: |
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| erdbeere hat Folgendes geschrieben: |
der Auslöser den Hallux operieren zu lassen war bei mir auch eine Metatarsalgie. Ich hätte heulen können vor Schmerzen die nur mit Zahnschmerz der übelsten Sorte zu vergleichen sind. Der Arzt sagte wir operieren den Hallux Valgus dann hört der Schmerz da auch auf. Ob es ein Neurom ist hat er schon gar nicht untersucht. Nach der OP war es gleich erst mal gut,klar hab den Fuß ja auch geschont. Je mobiler ich wurde desto mehr kam der Schmerz zurück.
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genauso ...
solange ich die Füße geschont habe, kein Problem. aber seit ich sie wieder "normal" belaste, sind auch die Schmerzen wieder da -
nicht im operierten Bereich, nicht am Ballen, sondern in den Zehgelenken der Zehen 2 und 3 - das ist, als ob das Gelenk sich nach UNTEN durchdrückt,
das ist wie Hexenschuß im Zeh, ein plötzlicher Schmerz,
die einzigste Chance, stehenbleiben, versuchen, durch Bewegen der Zehen diesen "Krampf" zu lösen, für die nächsten Meter ....
aber kein Arzt reagiert auf diese Schmerzbescheibung (?)
man sagt mir
- "warten Sie mal ab, bis die Metall-Teile ´raus sind"
- "der Fuß muss sich ja erst mal an die neue Position gewöhnen"
super !,
im Herbst habe ich die "Materialentfernung", danach dauert es dann eh wieder Wochen, bis der "Wundschmerz" weg ist und wenn ich dann immer noch Schmerzen habe ...
ja, dann müssen wir mal sehen ...
die Hoffnung, in diesem Leben nochmal schmerzfrei gehen zu können, sollte ich wohl aufgeben |
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Wellensittich Moderator


Anmeldedatum: 09.07.2007 Beiträge: 561 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 22.06.2008, 01:31 Titel: |
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Hallo,
so wie du deinen Schmerz beschrieben hast, das Gefühl, dass die Zehen durchbrechen, kenne ich nur zu gut. Eine Hallux-OP brachte auch bei mir keine Besserung, wobei ich meine Zehen nicht aus diesem Grunde hab operieren lassen. Habe das Thema auch bei meinem Arzt angesprochen, da die Schmerzen mittlerweile so stark sind, dass ich teilweise, wie auch du, stehen bleiben muss, bis sich der Krampf gelöst hat. Der Doc meinte dazu nur, dass da mit einer OP nichts zu machen sei, die einzige Linderung würden Einlagen bringen und die hat er mir jetzt verschrieben. Sie haben im Bereich der Mittelfußknochen eine spezielle Weichbettung und davor ist ein großer Hubbel (Pelotte ??) die das Gewölbe aufrichten soll.
Werde diese Einlagen nun mal ein paar Wochen testen und hoffe, dass sie den gewünschten Effekt bringen!
Grüße vom Sittich! _________________ Hier gibts eine Checkliste -Vor der OP-
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Angelica Hab 2 Bücher


Anmeldedatum: 07.08.2007 Beiträge: 149 Wohnort: Bornheim, bei Bonn
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Verfasst am: 22.06.2008, 20:58 Titel: |
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| Wellensittich hat Folgendes geschrieben: |
Werde diese Einlagen nun mal ein paar Wochen testen und hoffe, dass sie den gewünschten Effekt bringen!
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Hi, Sittich
auf die Erfahrung bin ich jetzt echt gespannt !!
( weil, mein Doc hatte auch das Thema Einlagen ( aber erst nach der Materialentfernung ) angedeutet
ich kenne das Thema Einlagen nur aus meiner Kindheit, und damals waren das fürchertlich unbequeme, starre Dinger, die in keinen Schuh passten, zumindest nicht in Schuhe, die junge Mädchen tragen wollten ....
- also habe ich sie nicht getragen
( dafür muss ich dann heute leiden )
aber, ich hoffe, die Entwicklung ist weiter gegangen und heute läßt sich orthopädische Hilfe und mod. Schuhwerk vereinen
bis bald
Angelica |
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Wellensittich Moderator


Anmeldedatum: 09.07.2007 Beiträge: 561 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 22.06.2008, 21:56 Titel: |
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Hi,
also die neuen Einlagen, zumindest die die ich bekommen habe, sind auch recht starr und groß (also nicht in Ballerinas tragfähig) aber in einen Teil meiner Schuhe passen sie rein, da ich nach der Hallux OP so oder so weitere Schuhe trage, die die Zehen nicht mehr so einengen. Habe bei comfortschuh.de die für mich passenden Treter gefunden, die ich absolut nicht mehr missen möchte und die auch für eigene Einlagen gedacht sind. Denke aber mal, dass der Orthopädietechniker aber schon recht flexibel anfertigen kann, indem man ihm einfach seinen Lieblingsschuh dalässt und er so die ganz genauen Maße hat. Man muss allerdings darauf achten, dass dann der Schuh nach oben hin nicht zu eng wird, da die Einlagen auch eine gewisse Dicke haben.....
Im OT-Forum habe ich schon einige Beiträge zu Einlagen der Firma Fußgold gelesen, die Teile sind aus Metall, haben scheinbar ne super Federung und sollen ewig halten. Der Preis von bis zu 160 € ist dann aber weniger schön und lässt mich zögern diese Einlagen mal zu testen. Viele Beitragsschreiber aus diesem Forum schwören aber drauf.....Hat hier auch wer Erfahrungen damit gemacht???
Grüße vom Sittich, der bei dem Wetter so langsam aus der Puste kommt  _________________ Hier gibts eine Checkliste -Vor der OP-
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ritsertclark Junior Professor


Anmeldedatum: 07.08.2007 Beiträge: 335 Wohnort: Hessen/Deutschland
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Verfasst am: 23.06.2008, 08:49 Titel: |
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Oije,
ihr armen!!! Das klingt ja alles fürchterlich...Hoffe, dass die Einlagen Heilung bringen. Ich bin gegen die Dinger echt allergisch, mußte als Kind in den Sechzigern solche tragen und es war grausam. Zumal jetzt der Verdacht besteht, dass sie zwar meine Beine begradigt, aber andererseits den Fuß geschädigt haben. Na supi! Der Doc blubberte was von leichten Einlagen tragen jetzt, aber bislang geht es ohne und wenn ich nicht absolut muss, werde ich das auch nicht tun. Allerdings trage ich Komfortschuhe mit Fußbett...Und wenn man nicht richtig laufen kann, geht es halt nicht ohne die Dinger.
Immer schön Füße und Kopf kühl halten bei der Hitze!
Gruss,
CRC |
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Angelica Hab 2 Bücher


Anmeldedatum: 07.08.2007 Beiträge: 149 Wohnort: Bornheim, bei Bonn
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Verfasst am: 23.06.2008, 19:04 Titel: |
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| Wellensittich hat Folgendes geschrieben: |
Im OT-Forum habe ich schon einige Beiträge zu Einlagen der Firma Fußgold gelesen, die Teile sind aus Metall, haben scheinbar ne super Federung und sollen ewig halten. Der Preis von bis zu 160 € ist dann aber weniger schön und lässt mich zögern diese Einlagen mal zu testen. Viele Beitragsschreiber aus diesem Forum schwören aber drauf.....Hat hier auch wer Erfahrungen damit gemacht???
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hatte ja vor ein paar Tagen mal eingestellt, "kennt jemand e.b.fusselastic "?
das Produkt wird ähnlich beschrieben
auf die Metall-Teile 5 Jahre Garantie, elastisch, federnd, und im Vorderfußbereich eine weiche Pelotte ...
...
der Vertreter war da,
ok, ich habe natürlich nicht einen meiner "Bequem-Treter" getestet, sondern ( extrem) einen Pumps mit 8 cm Absatz ,
ein Schuh mit, ein Schuh ohne Einlage,
- und ich habe keinen wirklichen Unterschied feststellen können !,
ok, diese "Einlagen" passen sogar in Pumps (?),
kosten ca. 190 € , aber, ob die wirklich helfen ???????
| ritsertclark hat Folgendes geschrieben: |
Immer schön Füße und Kopf kühl halten bei der Hitze!
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also, lieber barfuß, also mit teuren obskuren "Hilfsmittel" !!!!
[quote] |
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